Wie gelingt eine Führungsbeziehung?

„Führung ist eine Beziehung, oder sie ist gar nichts.“ So habe ich im Buch mehrfach und mit Betonung trompetet, und diese Behauptung ist geradezu die Kernaussage des Textes wie meiner praktischen Arbeit mit Menschen in Führungsrollen.

Wie gelingt nun eine Führungsbeziehung, woran scheitert sie, und was sind ihre kennzeichnenden Merkmale?

Ich will es hier mal kurz halten, denn ausführlich steht es ja im Text: Eine gelingende Führungsbeziehung ist gegründet auf Respekt und Vertrauen. Respekt ergibt sich aus der Achtung, die man dafür hat, wie eine andere Person ihre Rolle spielt – ihre Professionalität, ihre Expertise, ihre Erfahrung. Vertrauen entsteht, wenn eine Person unabhängig von ihrer speziellen Rolle erkennbar klare Wertmaßstäbe hat und sich selbst nach ihnen richtet.

  

Wenn also jemand, mit dem ich in gegenseitiger Abhängigkeit verbunden bin, in mir Respekt und Vertrauen hervorruft, dann werde ich ihm oder ihr erlauben, mich zu beeinflussen. Einfluss ist der Kern jeder Führung; viel mehr als die Verfügung über Sanktionen und Ressourcen. Eins von beiden reicht nicht – Respekt ohne Vertrauen so wenig wie Vertrauen ohne Respekt. Und es braucht beides in genau dieser Reihenfolge: Erst den Respekt, dann das Vertrauen.

  

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Wie gelingt eine Führungsbeziehung

Noch ein Gedanke: eine gelingende Führungsbeziehung ist meistens keine Einbahnstraße: es ist sehr selten immer nur die eine Person, die die andere beeinflusst. Das ist tendenziell sehr langweilig und starr.

 

Am besten ist es natürlich, wenn Respekt und Vertrauen gegenseitig sind. Dann wird Führung fließend, man ergänzt sich in seinen Stärken und mildert die jeweiligen Schwächen, und das ist dann schon die Keimzelle kollektiver Intelligenz in einer Beziehung zwischen zwei Leuten.

 

Wenn Sie all diese faszinierenden Zusammenhänge näher erkunden möchten: steht alles im Buch.

 


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